anime no tomodachi ...
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WunderWelten

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Mehrteilige Dokumentarreihe, je ca. 50 min, mit Beiträgen meist vom japanischen Fernsehen, aber auch aus Frankreich, den USA und Indien.

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Die Honigjäger sammeln im Mangrovenwald den Honig von Wildbienen Teil 1: Honigjäger im Mangrovenwald. Film von Riko Hiro (Japan 2005)
Der größte Mangrovenwald der Welt erstreckt sich auf beiden Seiten der Grenze zwischen Indien und Bangladesch. In dieser Region von Sundarban („schöner Wald“ auf Bengali) ist das Wassernetz besonders dicht und beherbergt die letzten Exemplare des vom Aussterben bedrohten Königs- oder Bengaltigers, Leistenkrokodile und über 300 Vogelarten. Auch die vom Nektar der Mangrovenblüten lebenden Bienen sind hier riesig. Jeden Frühling machen sich 2.000 Dorfbewohner vor Einsetzen des Monsuns auf die Suche nach den Bienennestern, um den seiner Heilkraft wegen sehr geschätzten Honig zu sammeln.

 

Die Männer des Dorfes trainieren für das traditionelle Baumstammrennen Teil 2: Brasilien: Olympiade der Indios. Film von Katsuya Maruyama (Japan 2003)
Die einst auf fünf Millionen geschätzte Urbevölkerung Brasiliens zählt heute nur noch 350.000 Menschen, die 215 ethnischen Gruppen angehören. Einmal jährlich treffen sie sich, um auf ihre Existenz aufmerksam zu machen und ihre gegenseitige Verbundenheit auszudrücken. Bei dieser Gelegenheit wird ein Wettkampf der besonderen Art veranstaltet, bei dem u.a. ein über 100 Kilogramm schwerer Baumstamm transportiert werden muss. Es wird mit aller Kraft gekämpft, denn für die einzelnen Stämme ist es eine Frage der Ehre, einen guten Rang zu besetzen.
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Die dressierten Arbeitselefanten der indischen Andamanen-Inseln sind die einzigen Elefanten der Welt, die sogar schwimmen können Teil 3: Die schwimmenden Elefanten der Andamanen. Film von Kensuke Takeuchi (Japan 2003)
Auf den indischen Andamanen-Inseln spielen die Elefanten eine wichtige wirtschaftliche Rolle. Ab dem Alter von drei Jahren werden die Tiere ausgebildet. Sie können Aufgaben präzis ausführen, Befehle erstaunlich gut verstehen und mit Hilfe des Rüssels und der Beine schwimmen. Der Film zeigt, wie die Ausbilder mit ihren Tieren kommunizieren und gibt Einblick in die Entwicklung einer Region, die sich den Schutz des Regenwaldes zur Aufgabe gemacht hat.

 

Eines der 8 historischen Stadttore der marokkanischen Stadt Fès Teil 4: In den Gassen von Fes. Film von Norihiko Lee (Japan 2003)
Die Altstadt von Fès besteht aus einem Gassengewirr, in dem man sich beim ersten Besuch unweigerlich verirren muss. Die von Befestigungsmauern umgebene Stadt ist seit Jahrhunderten ein wichtiges Zentrum der islamischen Kultur. Alltag und Feste - insbesondere Hochzeiten - werden noch immer stark von den religiösen Bräuchen bestimmt.
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In Satoyama ist jedes Haus mit dem Frischwasserkreislauf verbunden Teil 5: Satoyama: Japans Wassergarten. Film von Masumi Mizunuma (Japan 2004)
Satoyama ist eine ländliche Region in Japan, deren Einwohner noch im Einklang mit ihrer Umwelt leben. Die Natur ist zwar nicht mehr in ihrem ursprünglichen Zustand, und der Boden wird seit Jahrhunderten bewirtschaftet, dennoch ist die Natur für die Japaner unersetzlich. Ihre Biodiversität ist eine wichtige Quelle der spirituellen Besinnung. Satoyama hat zum besonderen ästhetischen Sinn der Japaner beigetragen und steht für eine auf Nachhaltigkeit basierende Lebensart, die den kommenden Generationen von großem Nutzen sein kann. Außerdem: Ein Ausflug in die Gegend von Kioto, um Japans größten See - den Biwa-Ko - zu entdecken und einen alten Fischer zu treffen.

 

In solchen Auslegerbooten navigierten die Polynesier vor tausenden von Jahren über den offenen Pazifik Teil 6: Unter den Sternen der Südsee. Film von Takahto Kanegawa (Japan 2003)
Satawal ist eine verlorene kleine Insel Mikronesiens. Die Bewohner bewegen sich in Einbäumen fort und orientieren sich einzig an den Sternen. Diese Tradition geht auf über 5.000 Jahre zurück und wurde von Generation zu Generation überliefert. Die Dokumentation lässt den Zuschauer am Leben dieses kleinen Seefahrervolkes teilnehmen, indem sie acht Männer auf ihrer Seereise begleitet. Sie machen sich auf den Weg, um Fische und Meeresschildkröten für ein köstliches Weihnachtsmahl zu fangen.
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Die uralte Megalithenkultur ist in Teilen Myanmars noch lebendig Teil 7: Die Monolithen von Myanmar. Film von Masahito Segawa (Japan 2002)
Die Minderheit Chin im Westen Myanmars pflegt den Brauch, Monolithen aus den Bergen in ihre Wohnstätten zu bringen. Man glaubt, dass dieser Brauch Ehre und Glück bringe. Dieses Jahr wird ein riesiger Stein zum Sitz des Dorfchefs gebracht. Während der fünftägigen Aktion müssen ungefähr 1.000 Personen 1.500 Meter Höhenunterschied überwinden.

 

Zweimal im Jahr klettern die Männer des Dorfes in die Steilwand, um den kostbaren wilden Honig zu ernten Teil 8: Nepal: Honig für Hasardeure. Film von Taro Ogino (Japan 1999)
In einer Schwindel erregend steilen Felswand im Himalaja, auf 200 Meter Höhe, verbirgt sich ein Schatz: Waben voll köstlichem Honig, in einer kleinen Höhle verborgen. Doch um den Honig zu bergen, müssen etwa 70.000 Riesenbienen überlistet werden, die ihr Eigentum wild verteidigen. Die Angehörigen des Volksstammes Rai geben aber nicht auf, bevor sie nicht im Besitz des Honigs sind, den sie sowohl als Nahrungs- als auch als Heilmittel verwenden. Nur ein von den Göttern Auserwählter, der Peringe („Steilwandheld“), darf das Abenteuer wagen und es mit den gefährlichen Tierchen aufnehmen, um die herrliche Beute nach Hause zu bringen.
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Musik gehört untrennbar zum Leben der Kubaner Teil 9: Der Rhythmus von Santiago de Cuba. Film von Rio Kataoka (Japan 2003)
Santiago de Cuba ist das Mekka der lateinamerikanischen Musik. Keine Geringeren als Bolero und Rumba sind dort entstanden, bevor sie die Welt eroberten. Die Casa de Trova ist das Heiligtum der Latinorhythmen, und jeder davon angesteckte Musiker träumt davon, eines Tages dort zu spielen. Anhand des Weges zweier junger Musiker berichtet die Dokumentation von der Geschichte dieser Leidenschaft und von der Ausstrahlung Santiagos.

 

Die 20-jährige Buti will entgegen der Tradition den Mann heiraten, den sie liebt Teil 10: Romeo und Julia im Himalaya. Film von Kazuya Maruyama (Japan 2004)
Das Spiti-Tal liegt im äußersten Norden Indiens. Es ist ein wichtiges Zentrum des tibetischen Buddhismus mit 60 Dörfern. Wer eine Tochter hat, hofft, dass sie einen Mann heiratet, der der älteste seiner Brüder ist. Denn dieser allein wird den gesamten Besitz seiner Eltern erben. Aber die Liebe ist unberechenbar und durchkreuzt bisweilen die Pläne der Familien. Ein junges Paar versucht, seine Liebe auch gegen den Widerstand der Verwandten zu leben.
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Die Blasrohre der Awajun-Indianer im Regenwald von Peru sind aufwendige Hightech-Jagdwaffen Teil 11: Amazonas: Mit dem Blasrohr auf Jagd. Film von Minoru Nakamura
Lange Zeit stritten Peru und Ecuador um die Grenzziehung in der Region des Kondormassivs im oberen Amazonasgebiet. Nachdem der Streit zu einem militärischen Konflikt eskaliert war, unterzeichneten 1998 beide Länder ein Friedensabkommen. Dieses sieht auch eine Schutzzone vor, die sowohl die Natur als auch das Wissen und die Fähigkeiten der alteingesessenen Bevölkerung bewahren soll. Seit mehr als 4.000 Jahren leben hier die Awajun-Indianer. Fernab der Zivilisation pflegen die Regenwaldbewohner traditionelle Jagdtechniken, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Die Awajun verwenden vorwiegend Blasrohre aus Bambus, die zum Teil über zwei Meter lang sein können. Die Jäger imitieren Vogelstimmen, um ihre Beute aus dem Blätterdach des Regenwaldes hervorzulocken. Dann kommt das Blasrohr zum Einsatz: Bis zu 25 Meter entfernte Ziele kann ein Pfeil treffen. Die Dokumentation zeigt, wie der 18-jährige Michen Yap in die Technik des Blasrohrjagens eingeweiht wird.

 

Heute lernen auch die Kinder wieder die fast ausgestorbene Pfeifsprache der Insel Teil 12: Gomera: Ein Pfiff sagt mehr als 1.000 Worte. Film von Jugatsu Toi (Japan 2004)
Über Jahrhunderte diente die Pfeifsprache El Silbo der Bevölkerung von La Gomera als Kommunikationsmittel. Besonders die Hirten konnten so über die weiten Schluchten der Vulkaninsel hinweg miteinander kommunizieren. Tonhöhe und -länge entscheiden über die Bedeutung eines Pfiffes. Auf diese Art und Weise können ganze Unterhaltungen gepfiffen werden. Die Wurzeln von El Silbo reichen zurück bis ins 15. Jahrhundert: Angeblich entstand El Silbo, als die spanischen Eroberer den widerspenstigen Ureinwohnern der Kanarischen Inseln die Zungen herausschnitten. Heute wollen die Älteren die Technik der Pfeifsprache den Jüngeren beibringen, damit dieses Kulturerbe der Insel nicht verloren geht. Mittlerweile ist El Silbo sogar Pflichtfach in der Grundschule.
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Die 20-jährige Aye Su ist zur Königin des Erntedankfestes gewählt worden Teil 13: Myanmar: Leben am Wasser. Film von Motohiko Nishihashi (Japan 2002)
In der kristallklaren, beinahe unbewegten Wasserfläche des Inle-Sees in dem südostasiatischen Staat Myanmar spiegelt sich das sanfte Relief der Shanberge. An den Ufern des Sees liegen mehr als 200 Dörfer aus Bambuspfahlbauten verstreut. Hier lebt das Volk der Intha, wörtlich „Söhne des Sees“, deren Vorfahren vor 500 Jahren aus Südburma eingewandert sind. Die Intha haben ihr Leben völlig auf den See ausgerichtet. Schwimmende Gärten aus Wasserhyazinthen und Wurzeln dienen als Anbaufläche für Gemüse. Die Fortbewegung per Boot hat eine ausgeklügelte Technik hervorgebracht: Die Intha rudern ihre Boote meist im Stehen, mit einem Fuß auf der Planke und einem Fuß als Paddel im Wasser. So haben sie die Hände frei, um mit ihren konischen Fischreusen Karpfen und Krebse zu fangen. Das buddhistische Erntedankfest bringt den Reichtum der kulturellen und religiösen Traditionen der Intha zum Ausdruck.

 

Eine 65.000 Dollar wertvolle Susani aus dem 18. Jahrhundert Teil 14: Susani - Teurer Stoff aus Usbekistan. Film von Kaori Makino (Japan 2002)
Als Susanis bezeichnet man großformatige, mit Seidenstickereien verzierte Baumwollstoffe. In Usbekistan dienten die großformatigen Stickereien traditionell als Wandbehänge zur Ausschmückung der Wohnräume in den Häusern und Jurten der Nomaden. Je nach Region fertigen die Bewohner Usbekistans jedoch auch kleinere Stickereien und Kleidung auf diese Art an. Die in leuchtenden Farben und mit prachtvollen, oft auch floralen Mustern bestickten Stoffe spiegeln die Wirklichkeit und Lebensphilosophie dieser Nomadenvölker wider. Insbesondere die aus der Antike stammenden Susanis stießen auch in Europa und den Vereinigten Staaten auf große Wertschätzung. Sie erreichten bei Versteigerungen Schwindel erregende Preise. Die Dokumentation verfolgt den Weg eines Susanis durch die Welt.
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Ihre Stimme macht diese Taube 56.000 Dollar wert Teil 15: Thailand: Vogelgesang aus voller Kehle. Film von Hideyuki Hayashi (Japan 2002)
Sperbertäubchen, Perlhalstaube und andere verwandte Arten treffen sich jedes Jahr im März in der südthailändischen Provinz Yala zum großen Wettgurren. Die Besitzer der sorgfältig ausgewählten Tiere kommen aus allen Ländern Südostasiens angereist und hoffen, mit dem harmonischen Gurren ihrer Schützlinge einen Preis zu gewinnen, der ihnen zu Ehre und Wohlstand gereicht. Dazu werden die Taubenkäfige an hohen Stangen angebracht, und die Jury prüft in einem mehrstündigen Auswahlverfahren die Gesangsqualitäten der Goldkehlchen. Das Wettgurren ist der Höhepunkt des mehrtätigen Tauben-Festivals im Khwan Muang Park.

 

Der Puma Yumco ist der größte über 5000m gelegene See der Welt Teil 16: Puma Yumco - Ein See im Himalaja. Film von Atsushi Sugaya (Japan 2004)
Der in 5.000 Metern Höhe gelegene See Puma Yumco - wörtlich „das blaue Juwel, das im Himmel schwebt“ - im Himalajagebirge ist ein idealer Ort für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Im Winter überqueren die Hirten den gefrorenen See, um Gras für ihre Schafe zu finden. Doch wegen der auch hier spürbaren Klimaerwärmung wird die Eisdecke jedes Jahr ein bisschen dünner, was für die Lebensweise der Einheimischen und ihre Herden eine Bedrohung darstellt. Der Film erkundet die Tiefen des Sees mit ihren unzähligen Wundern, um die Herausforderungen besser zu verstehen, mit denen die Menschen dieser Region konfrontiert sind.
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Die Straße wird auch „Der blaue Highway“ genannt Teil 17: Kanada: Fernfahrer auf eisigen Pisten. Film von Akiro Sakumada und Hiroshi Nitsuma (Abspann: Akihiro Sakurada und Hiroshi Niitsuma)
Der Nordwesten Kanadas ist eine seenreiche Region. Im Winter bieten die gefrorenen Seen ein ganz besonderes Kommunikationsnetz, das die Stadt Yellowknife mit einer 450 Kilometer entfernten Diamantenmine verbindet. Der Lastwagenverkehr auf Eis verlangt eine zuverlässige Logistik und viel Geschick von Seiten der Fahrer, damit das Transportgut sicher ans Ziel gelangt.

 

Sein Großvater nimmt den neunjährigen Roso Tsering mit auf eine anstrengende Pilgerreise Teil 18: Tibetische Pilgerreise. Film von Motohiko Nishihashi (Japan 1999)
Ein neunjähriger tibetischer Junge lässt sich auf eine entbehrungsreiche Pilgerreise ein, die schon Hunderte von Erwachsenen das Leben gekostet hat. Sein Großvater begleitet ihn 14 Tage lang über 300 Kilometer bis zum Berg Meili Xueshan in der Provinz Yunan, einer heiligen buddhistischen Stätte. Um dorthin zu gelangen, müssen sie bei Temperaturen von nur drei Grad Celsius 5.000 Meter Höhenunterschied überwinden. Der Mut und die spirituelle Kraft des alten Mannes und des Kindes geben ein beeindruckendes Beispiel von Bescheidenheit.
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Der Honig von Tian Shan ist der beste und teuerste von ganz China Teil 19: China: Auf der Spur des Honigs. Film von Ayumi Nakagawa (Japan 2005)
China ist der weltweit größte Honigproduzent. Jedes Jahr im März macht sich eine Gruppe von Honigsammlern auf den Weg in die Berge von Tian Shan. Dort wachsen die Heilpflanzen, die den Honig von Tian Shan zu einem hochgeschätzten Universalheilmittel machen. Eine Reise durch China in Gesellschaft von Menschen, die an ihren Mühen teilhaben lassen und Einblick in ihr traditionelles Wissen gewähren. Denn es ist nicht so leicht, die besten Orte ausfindig zu machen, an denen der Honig entsteht.

 

Die Baumhausmenschen von Irian Jaya leben in schwindelerregender Höhe Teil 20: Die Baumhausmenschen von Irian Jaya. Film von Kenichi Takahashi (Japan 2000)
Die Korowai, auch Baumhausmenschen genannt, leben im tropischen Regenwald von Irian Jaya in Indonesien. Ihre Hütten bauen sie aufgrund ständiger Übergriffe feindlich gesinnter Sippen hoch in den Bäumen, oft 40 Meter über dem Erdboden. Ihr stärkehaltiges Grundnahrungsmittel Sago gewinnen sie aus einer Palme, und die Proteine beziehen sie vor allem aus dem Verzehr von Käferlarven. Bisher haben sie sich der modernen Welt völlig verschlossen und ihre traditionelle Lebensweise beibehalten. Die Dokumentation nähert sich diesen Menschen, lässt an ihrem Familienleben teilhaben und zeichnet auch individuelle Porträts. Eine faszinierende Reise in steinzeitliche Welten.
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In Bhutan sind Religion und Staat eng miteinander verwoben Teil 24: Bhutan - Ein Königreich im Himalaja feiert. Film von Takeyoshi Kawashima (Japan 2003)
Lange Zeit war das Königreich Bhutan von der Welt abgeschottet. Jetzt öffnet es sich nach und nach. Dort bewahrt man heute noch eine uralte Form des Buddhismus, den so genannten tantrischen Mahayana. Im Land der Dzongs, der Klosterfestungen, werden das ganze Jahr über Feste gefeiert, so genannte Tsechus, die normalerweise drei bis fünf Tage dauern. Das ARTE-Team durfte bei einem Tsechu dabei sein, das zu Ehren des Mönchs Guru Rinpoche Padmasambhava (wörtlich: Kostbarer Meister Lotusgeborener) gefeiert wird. Im 8. Jahrhundert hat er den Buddhismus nach Bhutan gebracht. In farbenfrohen Maskentänzen stellen Mönche Sagen und Legenden dar, die mit der Ankunft Guru Rinpoches in Bhutan assoziiert werden.

 

Einige der uralten verschollen geglaubten Tänze der Khmer werden heute wieder zum Leben erweckt Teil 27: Die Rückkehr der himmlischen Tänzerinnen. Film von Shinichi Mikami
Eine Weile wurde befürchtet, dass der Apsara, der „Tanz der himmlischen Nymphen“ - eine 1.500 Jahre alte Tradition der Khmer-Kultur - nur noch auf den Flachreliefs von Angkor Wat zu sehen sein würde. Doch selbst dies war nicht sicher. Als in den 70er Jahren Kambodscha von Krieg und Terror heimgesucht wurde, wurden die erotischen Darstellungen auf den Reliefs der Tempelanlage zum Teil zerstört. Fast keiner der ehemaligen Apsara-Tänzer übte nach dem Krieg seine Kunst noch aus. Und kaum einer, der in der Lage gewesen wäre, das „himmlische Lied“ und die Apsara-Tanztechniken an andere weiterzugeben, hatte überlebt. Die Dokumentation zeigt, wie die Apsara-Expertin Em Theay mit Unterstützung der Königlichen Universität der Schönen Künste von Kambodscha alles versucht, diese alte Tradition am Leben zu erhalten. Dabei fehlt es nicht an jungen Kambodschanerinnen, die den Status einer professionellen Apsara-Tänzerin erwerben möchten. In der Übungshalle der Universität verbringen sie viele Stunden damit, ihre Körper an die äußerst schwierigen, aber anmutigen Stellungen zu gewöhnen und die wunderschönen klassischen Gesänge einzustudieren. Das Problem besteht darin, dass viele Partituren und Aufzeichnungen der traditionellen Tanzschritte im Krieg zerstört wurden. Einer glücklichen Inspiration folgend, bat ein Ballettleiter die Tänzerin Ron Rathmony, eine besonders wichtige Szene nicht aus dem Gedächtnis, sondern ausgehend von den Muskeln ihres Körpers nachzuempfinden. Als die Musik einsetzte, begann sie sich langsam im Rhythmus zu bewegen. Zu ihrer eigenen Überraschung erinnerte sich ihr Körper. Sogar die Worte und die Melodie des Liedes konnten wiedergefunden werden. Nach drei Monaten harter Arbeit war Ron Rathmony in der Lage, auch ihre Studentinnen die genauen Abläufe des Tanzes zu lehren.
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Die Jagd mit wilden Falken ist eine uralte Tradition in der Mandschurei Teil 29: Die mandschurische Falkenjagd. Film von E. Arohan, Japan 2002
Die Falknerei hat in der nordchinesischen Provinz Jilin Tradition. Legenden ranken sich darum, dass es Falken gab, die auf Schwäne Jagd machten, die wesentlich größer als die Falken waren. In den Mägen dieser Schwäne fanden sich angeblich Süßwassermuscheln, die außerordentlich schöne und wertvolle Perlen enthielten. Die Vorfahren der Falkner von heute sollen so den kaiserlichen Hof zu Zeiten der Qing-Dynastie mit Perlen versorgt haben. Der Film berichtet von einer Reise in die Mandschurei, in der sich die Traditionen zu verlieren beginnen, wo aber die Väter auch heute noch ihren Söhnen alljährlich im Winter zeigen, wie man Falken zur Jagd am Fuß der Berge abrichtet.

 

Ang Phurba hat bereits 38 mal an einer Expedition als Sherpa gearbeitet und ist inzwischen ein erfahrener Sirdar, ein Anführer der Sherpas Teil 30: Sherpas - Die Männer hinter den Gipfelstürmern. Film von Michiko Nakagawa und Mizuho Okubo
Das Wort „Sherpa“ ist zum Synonym für Ausdauer, Mut und Loyalität geworden. Die Sherpas sind ein Bergvolk, das in Nepal und im indischen Bundesstaat Sikkim lebt. Sie sind ursprünglich Tibetaner und haben sich einen ausgezeichneten Ruf als Träger und Führer bei Himalaja-Expeditionen erworben. Im Mittelpunkt der Dokumentation steht der 35 Jahre alte Sherpa Ang Phurba, der im Dorf Thame lebt - in einer faszinierenden, couragierten und lebensfrohen Gemeinschaft.
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Ein Arzt in Tibet muss tagelang reiten, um in die entlegenen Bergdörfer zu kommen Teil 33: Tibet - Arzt im Sattel. Film von Yuji Kakuda
Tibet hat aufgrund der Geografie und der Topografie des Landes eine medizinische Versorgung, die es in dieser Form auf der ganzen Welt kein zweites Mal geben dürfte. In den ländlichen Gegenden der Hochebenen schließen sich die Ärzte zu mobilen Pflegeteams zusammen und begeben sich auf dem Pferd von Dorf zu Dorf. Mitunter verbringen sie mehrere Tage damit, verlassene Gebiete hoch zu Ross zu durchsteifen, um einem versprengten Nomadenstamm zur Hilfe zu kommen. Junge Mediziner arbeiten in enger Abstimmung mit erfahrenen Kollegen, um von ihnen zu lernen, wie sie in einer zutiefst konservativen Gesellschaft eine effiziente ärztliche Arbeit leisten können. Dabei gilt es, moderne Methoden und Medikamente mit den traditionellen Praktiken in Tibet in Einklang zu bringen. Diese Ärzte gehen ihrer Berufung in einem ebenso schwierigen wie anspruchsvollen Umfeld nach.

 

Die hellhäutigen Menschen vom Stamm der Kalash in Pakistan stammen direkt von Soldaten Alexanders des Großen ab Teil 34: Ein vergessenes Volk im Hindukusch. Film von Ryuki Ozaki
Sie sind von heller Gesichtsfarbe und gehören im Gegensatz zur Mehrheit aller Pakistaner auch nicht dem muslimischen Glauben an. Der Stamm der Kalash zählt ungefähr 3.000 Menschen, die auf großer Höhe in den entlegenen Tälern des Hindukusch leben, in einer als „North-West Frontier“ bezeichneten Region Pakistans. Laut einer Legende sollen sie von den Gefolgsleuten Alexanders des Großen abstammen, der diese Region im Jahre 327 vor Christus durchquert haben soll. Die faszinierende Dokumentation zeigt die Spiel- und Tanztraditionen der Kalash. Einmal im Jahr veranstaltet dieser Stamm ein Geheimnis umwobenes Festival - „Chiturmas“ genannt -, von dem alle nicht der Gemeinschaft Angehörenden grundsätzlich ausgeschlossen sind. Darin liegt der besondere Reiz des Films. Die Festlichkeiten dauern zwei Wochen, während derer die Kalash die Geschichte, die Bräuche und das ausgesprochen vielfältige Repertoire der Gesänge und Tänze ihres Stamms an die nachfolgenden Generationen weitergeben.
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Der kleine Tamchos (links) macht zum ersten Mal die gefährliche Reise Teil 35: Kaschmir - Eine Winterreise. Film von Kondo Shoichi und Yasuji Shoji
Wenn der Winter im Zaskar-Gebiet von Kaschmir Einzug hält, frieren die Flüsse zu, und nur die Schneeleoparden und Bergziegen können sich bei den extremen Bedingungen behaupten. Dies ändert aber nichts daran, dass die Bewohner eines kleinen Dorfes gelegentlich in die nächste Stadt müssen. Denn im 150 Kilometer entfernten Leh können sie ihre Butter und ihren Käse gegen Salz und Seife tauschen. Der einzige Weg dorthin führt allerdings an einem zugefrorenen Fluss entlang. Die Dokumentation folgt der beschwerlichen Reise einer kleinen Gruppe von Dorfbewohnern, zu der auch der zwölfjährige Tamchos gehört. Er hat dieses gefährliche Abenteuer zum ersten Mal zu bestehen. In der Stadt angekommen, erlebt der Junge eine regelrechte Offenbarung, als er zum ersten Mal Autobusse und Kinofilme sieht.

 

Teil 36: Arabische Emirate - Im Reich des Falken. Film von Hajime Yoda
Sullaiun, ein junger Araber aus Dubai, will Falkner werden. Der Beruf des Falkners hat eine über 4.000-jährige Geschichte. Sullaiuns Familie richtet seit Generationen Falken für die Reichen ab. Sullaiun übernimmt daher eine große Verantwortung. Wird es ihm gelingen, zu seinem Falken Daba eine auf gegenseitigem Respekt begründete Beziehung aufzubauen? Der Film bietet außerdem Einblick in die oberen Gesellschaftsschichten der arabischen Welt, in der ein gut abgerichteter Falke ein Prestigeobjekt von unschätzbarem Wert darstellt.
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Das Palio, das Pferderennen von Siena Teil 37: Palio - Das Pferderennen von Siena. Film von Hiroyuki Morija
Siena, das sonst so beschauliche Städtchen in der Toskana, erwacht zwei Mal jährlich aus seinem Dornröschenschlaf. Im Juli zu „Santa Maria di Provenzano“ und im August zu Maria Himmelfahrt, wird die Stadt zum glühend heißen Hexenkessel. Palio, das traditionsreiche Pferderennen, zieht die ganze Stadt für Tage in seinen Bann. Dabei dauert das eigentliche Rennen nur ungefähr 75 Sekunden. Zehn der 17 Stadtteile Sienas, die so genannten Contraden, werden ausgelost um miteinander zu wetteifern. Die Jockeys - „Fantini“ genannt - kommen nicht aus Siena, sie sind angeheuerte Reitknechte und haben einen schlechten Ruf, gelten als korrupt. Geheime Absprachen sind nicht selten. Sie reiten ohne Sattel und während des kurzen Ritts ist nahezu alles erlaubt, um den Gegner zu behindern. Gewinnt der „Fantino“ für seinen Stadtteil, wird er zum Helden und sein Name bleibt in der Contrada unvergessen. Häufig jedoch erreicht ein Pferd das Ziel „scosso“, das heißt ohne Reiter. Denn in der Kurve San Martino und am Casato kommt es häufig zu gefährlichen Stürzen, nicht zu vergessen die Ochsenziemer, mit denen sich die „Fantini“ gegenseitig behindern dürfen. Kommt das Pferd alleine als erstes ins Ziel, so ist es der Gewinner des Palio und wird zum Gegenstand größter Verehrung. Es wird in einem Siegeszug durch die Straßen der Contrade geführt und darf den Ehrenplatz am Ende der Festtafel einnehmen. Schon die Tage vor dem Palio sind mit geschäftiger Spannung aufgeladen: Die Pferde werden unter den zehn teilnehmenden Contraden ausgelost und gesegnet, den „Fantini“ wird zum Schutz vor Bestechlichkeit ein Aufpasser zur Seite gestellt, es gibt Fahnenumzüge und Festessen. Die Tradition des Palio geht bis ins 17. Jahrhundert zurück, ursprünglich war er als militärische Übung gedacht. Die Grenzen der heutigen Contraden wurden 1729 von der bayerischen Prinzessin Violante festgelegt. Noch heute bilden die Stadtviertel den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens, jedes verfügt über eine eigene Kirche, Verwaltung und ein eigenes Museum. Während des Palio werden die Contraden zu erbitterten Gegnern, die Einwohner Sienas bekennen mit Tüchern, Abzeichen und Krawatten Farbe für ihren Stadtteil - und dies alles wegen eines kurzen Rennens.

 

Das Huangshan-Gebirge ist wegen seiner Schönheit in ganz China bekannt Teil 39: Das Wolkenmeer des Huangshan-Gebirges. Film von Fumihiro Kuroyanagi und Mao Jidong
Der als „schönster Berg Chinas“ bekannte Huangshan wurde während der gesamten chinesischen Geschichte künstlerisch und literarisch gewürdigt und zieht auch heute noch Dichter, Maler und Fotografen in seinen Bann. Kennzeichnend für diesen Naturschauplatz im Süden der Provinz Anhui sind die 72 Bergkämme und die durch heftige Gewitter geformte Landschaft mit ihren „drei Wunderwerken“ von seltsam konturierten Kiefernwäldern, ihren spektakulären Felsformationen und einem zauberhaften Wolkenmeer. Aber der Huangshan ist mehr als ein gewaltiges dreidimensionales Kunstwerk: Die verschiedenen Jahreszeiten und die in Einklang mit der Natur lebenden Menschen machen das Bild erst lebendig.
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Eines der 40 Meter langen Schlangenboote Teil 42: Das Schlangenboot-Rennen von Kerala. Film von Toshiyuki Arai
Im südindischen Bundesstaat Kerala, genannt das „Land der Kokosnüsse“, wird die Lagunenlandschaft von dem ausgedehnten Kanalnetz der Backwaters durchzogen. Zwischen Allepey und Quilon erstrecken sich die Wasserstraßen auf fast 1.500 Kilometern. Menschen und Waren werden bevorzugt auf dem Wasserweg transportiert. Die Stadt Allepey ist berühmt für ihre Bootsrennen. Weltruf genießt die besonders leidenschaftlich ausgetragene Regatta um die Nehru-Trophy, die jedes Jahr im August ausgetragen wird und 100.000 Zuschauer aus aller Welt anlockt. An Bord ihres 40 Meter langen Einbaums verteidigen die 100-Mann-Besatzungen die Farben und die Ehre ihrer Stadt oder ihres Dorfes. „WunderWelten“ beobachtet die Männer - und zum ersten Mal auch die Frauen - aus der Kleinstadt Kainakary bei den Vorbereitungen auf den Wettbewerb. Sowohl die Männer im 100-Mann-Boot, als auch die Frauen im 20er-Boot rechnen sich gute Chancen auf den Gewinn aus.

 

Im Gebirgsmassiv von Zhangjiajie ragen fast 3000 bizarre Felsspitzen bis zu 300 Meter in den Himmel Teil 44: Das Gebirgsmassiv von Zhangjiajie. Film von Yang Zhao, Japan 2005
Zhangjiajie liegt im Nordwesten der chinesischen Provinz Hunan und ist ein Landschaftsgebiet von ausnehmender, geradezu atemberaubender Schönheit. Die UNESCO hat den nationalen Waldpark Chinas 1992 in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. Mit seinen weit reichenden Waldgebieten und von senkrechten Felssäulen durchzogenen Berglandschaften bietet das Naturschutzgebiet das ganze Jahr über einen wahren Schatz an blühenden Pflanzen. Die Pflaumenbäume und purpurfarbenen Azaleen im Winter sind Vorboten der Blüte von über 3.000 Pflanzen im Frühjahr. Die Seen, Brunnen und Wasserfälle erfrischen die Sommerluft und versorgen die Davidia, auch Taschentuchbäume genannt. Im Herbst ist der ganze Boden mit gelben Chrysanthemen übersät. „WunderWelten“ entführt in eine farbenprächtige, märchenhafte Welt.
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Der Tian-See ist einer der größten Vulkanseen der Welt Teil 49: Das Vulkangebirge von Changbaishan. Film von Arohan E., Japan 2005
Das Vulkangebirge Changbaishan und seine Umgebung gelten seit Urzeiten als heilig. Im Winter bahnen sich mit lautem Knacken heiße Quellen den Weg durch Frostboden und Schneedecke. Das Thermometer sinkt auf bis zu 40 Grad unter den Nullpunkt. Sogar Wasserfälle frieren bei diesen Temperaturen ein. Im Sommer sind die oberen Berghänge mit farbenprächtigen Wildblumen übersät, während sich weiter unten in den Lavakratern der Wald ausbreitet. Hier gedeiht der so genannte „koreanische“ Ginseng. Die heilende Pflanze entzieht, so sagt es der Volksmund, dem Boden so viele Nährstoffe, dass er anschließend für 70 Jahre nicht bebaubar ist. Der in die Bergwelt eingebettete Tianchi-See, dessen Wasser in den Ozean fließt, wirkt im Herbst besonders idyllisch. Die phantastisch anmutende Landschaft des Vulkangebirges bietet zu jeder Jahreszeit ein beeindruckendes Naturschauspiel.

 

Shangri-La, eine fruchtbare Hochebene in Nepal am Rande des Himalaya Teil 54: Shangri-La – Paradies auf dem Dach der Welt. Film von Naoko Saito, Japan 2005
Drei Flüsse, der Jangtse, der Mekong und der Saluen oder Salaween, durchziehen parallel das größte Tal der 5.000 Meter hoch gelegenen Hochebene in dem Gebiet, das man seit kurzem „Shangri-La“ nennt. Schneebedeckte Gipfel und 6.000 Meter hohe Gletscher überragen die üppige Natur; Gebirgsseen liegen wie Kleinode in den verborgenen Winkeln der Canyons oder inmitten von Wäldern. Die Tierwelt ist reich an Arten, die es sonst nirgendwo gibt, und die Menschen leben in Harmonie mit der Natur. Shangri-La: ein unversehrtes Naturparadies der Erde.
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Die Salzkarawane muss mit ihren Yaks einen 5020 Meter hohen Pass überqueren Teil 58: Salzhändler im Himalaja. Film von Motohiko Nishihashi, Japan 1998
Die Einwohner des Dorfes Saldang an der Grenze zwischen Nepal und Tibet leben vom Salzhandel. Sie befördern das Mineral nach Süden und tauschen es gegen Lebensmittel ein. Der 19-jährige Tsering hat einen Auftrag zu erfüllen und schließt sich der Karawane an. Der ebenfalls 19-jährige Sitar ist für die erste Lieferung des Jahres verantwortlich, eine enorme Verantwortung für einen jungen Mann seines Alters. Die Karawane muss Bergregionen durchqueren und Pässe in über 5.000 Meter Höhe überwinden. Die Pfade sind manchmal kaum mehr als einen halben Meter breit, gerade genug für den Konvoi. Für die jungen Männer ist die Reise eine Art Initiationsritus ins Erwachsenendasein. (Texte: arte)

 

Die selbst�ndigen Trucker fahren in China oft bis zu 5000 Kilometer durch das Land Im Lastwagen durch China. Film von Shohei Shibata, Japan 2002
An vielen Stellen wurde die 5.000 Kilometer lange Seidenstra�e modernisiert, doch eine Reise auf dieser alten Ost-West-Route ist nach wie vor ein Abenteuer. Tao Yue, ein ehemaliger Fabrikarbeiter, hat sich f�r die Freiheit der Landstra�e entschieden, die er jetzt regelm��ig mit seinem Lastwagen bef�hrt. Die siebent�gige Reise in Begleitung seiner Frau und seines Schwagers von ihrer Heimatstadt Shanghai nach Urumqi, einer neun Provinzen entfernt gelegenen Stadt in der Autonomen Region Xinjiang Uygur, ist ohne Halt geplant, aber die Wirklichkeit sieht anders aus. Die kleinen und gro�en Zwischenf�lle wie ein Motorschaden, eine zerbrochene Windschutzscheibe, horrende Mautgeb�hren oder Verkehrsstrafen sind Anlass zu Begegnungen und geben Einblick in den Alltag des heutigen China - und all das in einer traumhaften Landschaft.
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Ein Teilst�ck der abenteuerlichen Burma-Road Unterwegs auf der „Burma-Road“. Film von Hiromu Takemura, Japan 2005
Die legend�re „Stra�e nach Burma“ war seinerzeit fast ebenso ber�hmt wie die Seidenstra�e. Die 800 Kilometer lange Route f�hrt von Kunming, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Yunnan, bis nach Wanding an der Grenze zum indischen Myanmar, auch Burma genannt. Seit ein paar Jahren wird sie auch „Stra�e der Edelsteine“ genannt. Vor drei Jahren fand man dort Gold, woraufhin sich Massen von Menschen dort niederlie�en. Au�erdem gibt es eines der gr��ten Jadevorkommen, ferner Diamanten und Rubine. Der legale Handel bl�ht ebenso wie der illegale, wovon die Prunkbauten der Neureichen zeugen.

 

Jeepneys sind aus dem Stadtbild von Manila nicht mehr wegzudenken Jeepney – Mehr als ein Minibus. Film von Mariko Kanemoto, Japan 2004
Auf den Philippinen sind so genannte Jeepneys �u�erst beliebte �ffentliche Transportmittel. Die Fahrzeuge werden aus ausrangierten Jeeps der US-Army hergestellt, die auseinander genommen, neu zusammen geschwei�t und leuchtend bunt bemalt werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Jeeps der amerikanischen GIs zu Sammeltransportern umfunktioniert. So gesehen ist der Jeepney auch ein Symbol f�r Frieden und Freiheit. Seine dekorative Bemalung ist gleichzeitig Ausdruck des hispanisch gepr�gten kulturellen Reichtums dieser Region. Der Jeepney hat sich in den letzten 50 Jahren immer weiter entwickelt: Aus den anf�nglichen Fahrzeugen f�r sechs Personen sind heute kunterbunte Minibusse geworden, die bis zu 25 Fahrg�ste bef�rdern. Jeepneys gibt es nur auf den Philippinen - ein origineller Ersatz f�r fehlende �ffentliche Verkehrsmittel. Die Fahrzeuge wurden zur L�sung des Transportproblems von der Bev�lkerung aus eigener Initiative heraus eingesetzt und stehen deshalb auch f�r den Erfindergeist, die Anpassungsf�higkeit und die Zivilcourage des philippinischen Volkes. Der Film zeigt mehrere Jeepney-Besitzer und ihre Rolle im philippinischen Alltag. Anhand ihrer Portr�ts l�sst sich die Entschlossenheit der Philippiner nachvollziehen, widrigen Umst�nden zu begegnen und ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. (Texte: arte)
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Serien-Daten

   
Titel: WunderWelten
   
  Mehrteilige Dokumentarreihe, je ca. 50 min, mit Beiträgen meist vom japanischen Fernsehen, aber auch aus Frankreich, den USA und Indien. Hier sind nur die Beiträge aus Japan dargestellt.
   
Copyright: © NHK
   
Sendedaten: 10.10.2005 - 20.01.2006, 13:05 - 14:00, arte
  23.01.2006 - dd.mm.2006, 13:05 - 14:00, arte

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